Ordnungshüter
Polizist*innen sind Menschen.
Polizist*innen haben eine verantwortungsvolle und manchmal lebensgefährliche Aufgabe, sind nicht darum zu beneiden, aber deswegen anzuerkennen und zu respektieren.
Polizist*innen schützen die öffentliche Ordnung.
Polizist*innen
sind Amtspersonen und Funktionsträger*innen, Autoritäten. Ihren
Weisungen hat man zu folgen, auch als volljähriger, mündiger,
erwachsener, Steuern zahlender Bürger oder ebensolche Bürgerin.
Aber wahrgenommen wird die Polizei überwiegend als kontrollierend, aus dem Hinterhalt agierend (Geschwindigkeits-kontrollen) maßregelnd, als kühl und distanziert, nicht als "Freund und Helfer". Das Wort "Bulle" wird oft gebraucht, das Wort "Schutzmann" nicht.
Nur ganz wenige Menschen haben einen völlig unzutreffenden Eindruck von Unnahbarkeit, von Bürgerferne und den, dass durchaus nicht nur Vertreter*Innen der berittenen Polizei zuweilen auf dem hohen Ross sitzen. Dass eine Kontaktaufnahme viel einfacher ist, sobald man sich selbst etwas hat zuschulden kommen lassen, ist durch nichts zu belegen.
Nachtrag
Hasstiraden gegen Polizeibeamte wie die folgende, zitiert aus dem Buch "Brennpunkt Deutschland" von Falko Liecke, machen mich sprachlos.

Woher
kommt solcher Hass, eine derartig grenzenlose, völlig enthemmte
Verachtung? Das schockiert mich nicht weniger als die Greueltaten der
russischen Invasoren in der Ukraine. Da ist kein Funken mehr von
Anstand, Moral, Respekt, Mitgefühl, keine Spur mehr von Gewissen, von Unrechtsbewusstsein, kein Rest mehr von Skrupeln, von Zivilisiertheit und Menschlichkeit.
Stattdessen nur eine barbarische Hemmungslosigkeit, die offenbar vor
keiner Schranke mehr Halt macht. Wie soll man so jemanden noch als
Menschen wahrnehmen? Erschreckenderweise scheint allerdings ein nicht nachvollziehbares, abgrundtiefes Misstrauen gegen alles und jeden, eine leichte Reizbarkeit und Dauergereiztheit , eine geringe Hemmschwelle, eine geradezu krankhafte Streitsucht und ein gewaltbereiter Jähzorn in weiten Bevölkerungskreisen mittlerweile gleichsam der normale Betriebszustand zu sein. Solche Menschen macht Widerspruch nur noch aggressiver und sie sind im Grunde für vernünftige Argumente und ein ruhiges Gespräch nicht mehr zu erreichen.
Dagegen ist der flüchtige Groll wegen eines naturgemäß hinterhältig zustande gekommenen Knöllchens ja geradezu harmlos.
Derartig hasserfüllten Menschen möchte man nicht begegnen, schon gar nicht als Polizist. Wer es dennoch muss, ist nicht zu beneiden.